„Die Seelords“ am Rotkreuzplatz

Ohne Titel Am Samstag, den 11.6.2016 veranstaltete die Marinekameradschaft München e.V. unter Führung von Josef Motto am Rotkreuzplatz in München einen Infostand der durch dem Chor “Die Seelords” begleitet wurde. Diese begeisterten zahlreiche Passanten und Zuhörer trotz des schlechten Wetters mit bekannten Melodien von der Waterkant.

Die „Ubootkameradschaft“ München war durch die Herren Joachim Spitlbauer und Jürgen Weber vertreten. Von dem Freundeskreis Fregatte Bayern e.V. war das Vorstandsmitglied Arved Semerak mit dabei.

Diese Veranstaltung hat gezeigt, dass die in München ansässigen maritimen Vereinigungen freundschaftlich verbunden sind.

(Bild: v.l.n.r. Josef Motto, Hans Joachim Spitlbauer, Arved Semerak, Jürgen Weber)

Crowdsourcing-Berichte auf Facebook

Falls noch nicht bekannt: Wir haben auch auf Facebook eine Seite für Freunde der Fregatte Bayern eingerichtet. Hier kann jedes Mitglied der Seite Nachrichten und Fragen posten. Unter den aktuell 252 Mitgliedern sind viele ehemalige Bayern-Fahrer und auch viele Angehörige aktueller Bayern-Fahrer. Insbesondere letztere versorgen die Gruppe regelmäßig mit Berichten von Bord.

Berichte aus dem Einsatz

Seit 10 Wochen ist die Fregatte Bayern nun als Flaggschiff bei der Operation ATALANTA unterwegs. Während dieser Zeit übernahm die Fregatte Bayern die verschiedensten Aufgaben, von Eskortoperationen, Seeraumüberwachung bis hin zu Übungen mit internationalen Marineeinheiten

Berichte aus dem Einsatz der BAYERN werden regelmäßig auf der Internetseite www.einsatz.bundeswehr.de vom Presseoffizier des Stabes veröffentlicht.

Nach der Kommandoübernahme und mit Auslaufen aus Djibouti stand der erste Auftrag für das Flaggschiff des 22. Einsatzkontingentes an. Die Eskortierung des Motorschiffes „Appolonas“ von Berbera/Somalia nach Aden/Jemen. Die „Appolonas“ ist für das Welternährungsprogramm unterwegs. Nach 9 Stunden konnte die „Appolonas“ sicher in jemenitische Gewässer entlassen werden und die Bayern hatte somit ihren ersten Auftrag erfolgreich beendet.

Bitte weiterlesen: Fregatte „Bayern“ im Einsatz: erster Tag – erster Auftrag

Nach dem ersten Auftrag folgte eine kurze, aber intensive Verbandsübung: FIT – Force Integration Training. Die Fregatte Bayern sowie die zum Verband gehörige Korvette „Tornado“ und die Fregatte „Euro“ trainierten gemeinsam verschiedene Manöver. U.A. ein RAS mit dem amerikanischen Versorgungsschiff „Joshua Humphrey“, Helikopter- sowie Boardingübungen.

Bitte weiterlesen: Atalanta-Schiffe „FIT“ für den Einsatz

Nicht nur das Eskortieren und Schützen der Schiffe des Welternährungsprogrammes, Seeraumüberwachung im Rahmen der Bekämpfung der Piraterie gehören zum Aufgabenspektrum, auch die Zusammenarbeit und Aus- bzw. Weiterbildung der Marinen der Anrainerstaaten gehören mit dazu. Für dieses sogenannte LMCB (Local Maritime Capacity Building) trafen sich djiboutanische und deutsche Soldaten an Bord der Fregatte Bayern.

Bitte weiterlesen: Voneinander lernen – Soldaten der Marine Djiboutis auf der „Bayern“

Anfang Mai wurde Fregatte Bayern zu einem ganz anderen Auftrag gerufen: SOLAS – Safety Of Life At Sea. Ein mit 92 Personen besetztes Boot war in Seenot geraten. Das manövrierunfähige Boot trieb schon mehrere Tage auf See als ein Seefernaufklärer das Boot meldete. Die Bayern verlegte zur angegeben Position. Besatzungsangehörige versuchten zuerst den Motor wieder instand zu setzen, doch dieses Vorhaben blieb erfolglos. Daher entschied der Kommandant alle 92 Personen zu evakuieren und sicher zurück an Land zu bringen.

Bitte weiterlesen: Operation ATALANTA: Seenotrettung im Golf von Aden

(siehe auch den entsprechenden Beitrag auf der Website der Fregatte Bayern)

Seenotrettung im Golf von Aden

Wie auf Bundeswehr.de berichtet, hat die BAYERN am 28.4.2016 eine Seenotrettung im Golf von Aden durchgeführt.

In Kürze:

  • Am 27.04.- und am Morgen des 28.04.2016 meldete ein japanischer Seefernaufklärer der US geführten Anti-Pirateriekoalition (TF 151) im Golf von Aden ein offenbar manövrierunfähiges Fahrzeug.
  • Ein deutscher Seefernaufklärer, der im Rahmen der Operation ATALANTA des europäischen Anti-Piraterieverbands (EUNAVFOR SOM) im Golf von Aden operierte, bestätigte am Mittag des 28.04.2016 den Verdacht, dass das Fahrzeug manövrierunfähig sei, da es sich immer noch nahe der letzten gemeldeten Position befand.
  • Die Insassen des Bootes machten mit Winken von Kleidungsstücken und Armen auf sich aufmerksam. Eine Notlage konnte deshalb nicht ausgeschlossen werden. Dies wurde durch die Besatzung des Luftfahrzeugs der ca. 110 Nautischen Meilen (ca. 203 km) entfernt stehenden Fregatte Bayern gemeldet.
  • Aufgrund der Gesamtlage hat sich der Kommandant der Fregatte Bayern (Fregattenkapitän Markus Brüggemeier) nach Eingang der Meldung dazu entschieden, mit Höchtsfahrt die letzte bekannte Postion des Bootes anzulaufen.
  • Gegend abend (ca. 18:00) hat die Fregatte Bayern das Boot erreicht. An Bord befinden sich 92 Personen (darunter 11 Frauen und 7 Kinder). Das Boot hat nach Angaben der Besatzung einen kapitalen Motorschaden.
  • Da keine akute Gefahr für die Besatzung des Bootes besteht, wurde die Annäherung aufgrund der Dunkelheit abgebrochen. Absicht ist es, im ersten Tageslicht wieder Verbindung mit dem Boot aufzunehmen und bis dahin in unmittelbarer Nähe zu bleiben und weiter zu beobachten.
  • Am frühen Morgen des 29.04. hat ein Technikerteam der Fregatte den Antriebsmotor des Bootes untersucht und festgestellt, dass dieser irreparabel ist.
  • Der Kommandant hat deshalb (um 07:40) entschieden, dass es sich um einen Seenotfall handelt und die Personen an Bord zu holen.
  • Am späten Vormittag waren alle 92 Personen des Bootes unversehrt an Bord „Bayern“ und wurden verpflegt und erstversorgt.
  • Der Kapitän war mit einer Versenkung des havarierten Fahrzeugs einverstanden, da es ein Schifffahrthinderniss darstellte. Ein Team der Fregatte Bayern hat das Boot daraufhin versenkt.
  • In der Folge wurden die Personen in Zusammenarbeit mit dem UNHCR nach Bosasso (SOM) verbracht und abgegeben. Das UNHCR hat die wohlbehaltene Ankunft aller Personen heute bestätigt und von der Niederkunft einer der geretteten Frauen berichtet.

Kommandoübergabe

Am 23.3.2016 fand die Übergabe des Kommandos über ATALANTA statt. Seit dieser Zeit beheimatet die BAYERN auch den internationalen Stab ATALANTA unter der Führung des deutschen Flottillenadmirals Jan C. Kaack.

Siehe auch den Bericht auf bundeswehr.de.

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Paradeaufstellung auf der italienischen Fregatte „Carabiniere“ anlässlich der Kommandoübergabe (Quelle: Bundeswehr/Christin Krakow)

Ostergrüße per Feldpost

Pünktlich zu Ostern trafen Ostergrüße der BAYERN bei unserem 1. Vorsitzenden ein …

2016-ostergrüße-vorderseite

2016-ostergrüße-rückseite

Transit ins Einsatzgebiet

Auf der Website der Fregatte ist inzwischen der erste Bericht aus dem Einsatz bzw. zum Transit ins Einsatzgebiet verfügbar:

Grußbotschaft zum Auslaufen am 07.03.2016

Sehr geehrter Herr Kapitän, lieber Herr Brüggemeier,

voraussichtlich am 7. März 2016 läuft Ihr Schiff in Richtung „Horn von Afrika“ aus, um dort an der EU-geführten Operation ATALANTA teilzunehmen.

Viele Wochen der Vorbereitung, sowohl des Schiffes als auch der Besatzung, liegen hinter Ihnen. Unvorhersehbare Schwierigkeiten mussten und müssen dabei gelöst und die Ausbildung forciert werden. Der Kommandantenwechsel Anfang Oktober 2015 und die hohe Personalfluktuation an Bord der BAYERN stellten dabei sicherlich eine zusätzliche Herausforderung dar. Wie immer konnten bzw. werden sie mit der gewohnten Professionalität, Tatkraft, Flexibilität und Kompetenz gemeistert werden.

Wir, als Freundeskreis sind mit Ihnen stolz, auf ihre Leistungen. Wissen wir doch, dass sie nicht einem Selbstzweck dienen, sondern letztendlich der Sicherstellung und Er-füllung des Einsatzauftrages. Der Schutz von Schiffen des Welternährungsprogramms, die Überwachung des Seegebiets des Golfs von Aden und die Verhütung bzw. Beendigung seeräuberischer Handlungen erfordert genau diese Eigenschaften, die sie in bewundernswerter Weise gezeigt haben. Aber auch Mut, Entschlossenheit, Ausdauer und Weitsicht haben bisher Ihre Besatzung in zurückliegenden Einsätzen bewiesen. Der Zustand ihres Schiffes und die hohe Motivation der Besatzung, von der wir uns persönlich u. a. im Herbst letzten Jahres in München ein Bild machen konnten, stützen unsere Zuversicht einer heilen und gesunden Rückkehr aus dem Einsatz, die wir ihnen von ganzem Herzen wünschen.

Wir, als Freundeskreis Fregatte BAYERN e.V., haben in der zurückliegenden Zeit versucht, sie dabei nach unseren besten Kräften zu unterstützen. Was umzusetzen war, machten wir möglich und hoffen so, den Einsatz für die Besatzung etwas leichter zu machen.

Wir wünschen Ihnen eine schnelle und erfolgreiche Behebung der letzten technischen Herausforderungen, eine gute Fahrt, eine gesunde Heimkehr und das Sie Ihre gesetzten Ziele mit den Fähigkeiten der Fregatte BAYERN und ihrer tapferen Frauen und Männer erreichen.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen – spätestens bei der geplanten Feier anlässlich des 20jährigen Indienststellungs-Jubiläums der Fregatte BAYERN in Wilhelmshaven.
Ihnen, Ihrer Besatzung und dem Schiff alles Gute und viel Soldatenglück.

Herzlichst,
Ihr „Freundeskreis Fregatte BAYERN“

Ehemaliger BAYERN-Kommandant Jan Kaack zum Flottillenadmiral ernannt

Der Chef der Einsatzflottille 1 in Kiel, Kapitän z.S. Jan Kaack, wurde am vergangenen Montag, 8.2.2016,
zum Flottillenadmiral ernannt. Der Freundeskreis gratuliert dazu sehr herzlich!

In einem Glückwunschschreiben betont 1. Vorsitzender Rudi Peterke die stets guten Verbindungen, die sich im Laufe der Jahre aufgebaut haben.

Besonders erfreut zeigte sich Rudi Peterke, dass mit Jan Kaack nun schon der dritte ehemalige Kommandant unseres Schiffes in die Admiralsränge aufgestiegen ist. Davor waren es Thorsten Kähler und Jörg Klein.

Der Freundeskreis wünscht Herrn Admiral Kaack stets eine glückliche Hand bei allen Entscheidungen in seinem hochverantwortlichen Amt.

Ihm persönlich und seiner Familie gelten unsere allerbesten Grüße und Wünsche.

Weihnachtsgrüße des 1. Vorsitzenden

Liebe Mitglieder, Freunde und Förderer,

ein ereignisreiches Jahr 2015 neigt sich dem Ende zu. Jeder von Ihnen hatte sicher viel Schönes und Positives erfahren dürfen, aber auch Probleme bewältigen müssen. Alles ist halt wie im richtigen Leben!

Unser gemeinnütziger Verein hat sich gut entwickelt. Der Mitgliederstand konnte auf über 80 anwachsen. Wenn alle durch persönliche Ansprachen mithelfen, könnte die Grenze von 100 Mitgliedern erreicht werden. Das würde uns sehr freuen.

Anfang Juli kehrte unser Schiff vom Atalanta-Einsatz am Horn von Afrika nach Wilhelmshaven zurück.
Familienangehörige und Freunde sowie auch eine Abordnung des Freundeskreises bereiteten dem Kommandanten und der Besatzung „ eine große Pier „.Wohlbehalten ging die Besatzung anschließend in den Urlaub.

2015 war unser Verein 5 Jahre jung geworden. Kein Anlaß zu einer großen Feier, doch unerwähnt wollten wir es auch nicht lassen. Bei der Mitgliederversammlung am 25.9.2015 im Bayer. Landtag gab uns eine Abordnung der Besatzung mit dem 1.Offizier, FKpt. Andreas Mückusch an der Spitze, die Ehre der Anwesenheit. Den Bayer. Landtag vertrat der 1. Vizepräsident, unser Freund Reinhold Bocklet, mit einem Grußwort. Ein weiterer Höhepunkt war der Vortrag von Andreas Mückusch über das Einsatzgeschehen. Und Michael Koch erstellte den 1. Jubiläumsrundbrief.

Am 1.10.2015 fand auf dem Schiff in WHV der Kommandantenwechsel statt. FKpt. Frank Fähnrich übergab das Schiff an den „Neuen“, FKpt. Markus Brüggemeier. Der Freundeskreis war eingeladen und vertreten. Fähnrich ist seither in neuer Verwendung im Bundesverteidigungsministerium in Berlin. Wir wünschen ihm und seiner Familie von Herzen alles Gute.

Der neue Kommandant hat sofort die Verbindung nach Bayern eingeleitet und Anfang Dezember seinen Antrittsbesuch mit seiner Gattin in München vorgenommen. Bei einem verlängerten Wochenende führte er Gespräche in der Bayer. Staatskanzlei und verbrachte einen Abend mit Vorstandsmitgliedern des Freundeskreises. Ein Besuch im SOS-Kinderdorf Diessen lag ihm auch besonders am Herzen. Wir freuen uns auf die kommende Zeit mit Markus Brüggemeier.

Unser Schiff wird nach den jetzigen Planungen im März wieder in den Atalanta-Einsatz auslaufen und im September zurück sein. Bis dahin liegt noch viel Vorbereitungsarbeit für die Besatzung.

Mein Dank für die hervorragende Zusammenarbeit und Unterstützung gilt in erster Linie der Schiffsführung. Vor allem unser Verbindungsoffizier, Sebastian Ulbricht, hat sich stets mit großem Eifer für unsere gemeinsamen Ziele eingesetzt. Gemeinsam konnten wir einige Sachzuwendungen realisieren.
Viel wichtiger ist aber die Freundschaft, die wir vertieft und ausgebaut haben.

Besonders hervorzuheben ist immer wieder die Kooperation zwischen der Patenschaft des Freistaates Bayern und dem Freundeskreis, die besser nicht sein könnte. Mein besonderer Dank dafür gilt dem Chef der Bayer. Staatskanzlei, unserem Vereinsmitglied Staatsminister Dr. Marcel Huber, Mdl, sowie dem Referenten, Burkhart Berthold.

Ein herzlicher Gruß ergeht an unsere Ehrenmitglieder, Karin Seehofer und Jens Schwarter. Sie sind die Gallionsfiguren und geben dem Verein das prominente Gesicht. Auf sie kann man immer zählen!

Zum Schluß ist es mir ein aufrichtiges Bedürfnis, die gute Arbeit des Vorstandes und des Beirates zu betonen. In mehreren Sitzungen wurden stets gute Entscheidungen getroffen und umgesetzt. Herzlichen Dank!

Ich wünsche dem Schiff und seiner Besatzung vor allem stets eine glückliche Heimkehr.

Ihnen allen wünsche ich namens der Vorstandschaft, aber auch ganz persönlich, ein frohes und glückliches Weihnachtsfest sowie Glück, Gesundheit und Erfolg im neuen Jahr.

Ich danke für Ihre Treue zu unserem gemeinnützigen Verein. Vor allem für die vorauseilende Unterstützung unserer nächsten Ziele.

Mit kameradschaftlichen, herzlichen Grüßen,

Ihr Rudi Peterke
1. Vorsitzender